Der Kalari Ayurveda

Eine Vereinigung der Heilkunst des klassischen Ayurveda mit der ursprünglichen Kraft der Kalaris.


Die Kalari Tradition

Die Kalari Tradition stammt aus Südindien, ihre Ursprünge liegen im Staat Kerala, die genaue Entstehungsweise verschwimmt jedoch im Dunkel der Geschichte. Es wird die ursprüngliche Kraft der reichen Natur mit gezielt kraftvollen Techniken in Verbindung gebracht. Jede Technik, jedes Wissen der Kalaris, ist ein Geschenk der Natur.

Kalari bedeutet Lehrstätte, hier wurden die „Hohen Künste“ zur Vereinigung von Körper und Geist gelehrt. Dies waren Mathematik, Sanskrit, Astrologie, Tanz, Philosophie und natürlich die Kampfkunst Kalarippayattu. Die Unterrichtshalle eines Kalari liegt etwas in die Erde versenkt. Dadurch wird im heißen Indien ein kühles Klima als gute Voraussetzung für Studium oder Training geschaffen. Während der englischen Kolonialherrschaft waren viele Generationen lang die Kalaris verboten.

Die Kampfkunst Kalarippayattu gilt im Allgemeinen als die Wurzel des Yoga, sie wird mancherorts auch Uryoga genannt. Gemeinsam mit der Entstehung des Yoga entstand quasi Hand in Hand der Ayurveda. Parallel zu Kalarippayattu, der heiligen, spirituellen Kampfkunst, bei der Krieger ausgebildet wurden, entstand eine Heilkunst, der Kalari Chikitza.


Der Ayurveda

Der Ayurveda gilt als das älteste Medizinsystem der Erde. Sein Erfahrungsschatz ist seit über 3000 Jahren aufgezeichnet worden und wird ständig erweitert und heute auch wissenschaftlich bestätigt. Der Mensch als Wesen, ist nach der Lehre des Ayurveda nicht getrennt von seiner Umwelt, von den Pflanzen, der Landschaft und den anderen Lebewesen seiner Umgebung. Alles stellt eine untrennbare, sich gegenseitig durchdringende und beeinflussende Einheit dar. So wird durch das Zusammenwirken der Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther) die Einzigartigkeit jedes Individuums erfasst und der Aufbau des gesamten Kosmos als Pendant dazu schlüssig erklärt.

Der Ayurveda lässt uns durch seine Philosophie unsere individuellen Besonderheiten, Stärken, Schwächen, Krankheiten, Vorlieben etc; kurz gesagt, unseren Konstitutionstyp leicht bestimmen. So ist der Ayurveda in der Lage, krankmachende oder Leiden verursachende Tendenzen im Ursprung zu erkennen und auch von den Ursachen her zu verändern. Er arbeitet mit natürlichen, ganzheitlichen Mitteln.

Traditionell bewährte Maßnahmen hierfür sind:

Verstehen
– der Besonderheiten des Einzelnen
Anpassen – der täglichen Körperpflege, Ernährung und Lebensgewohnheiten
Lösen – und Ausleiten von Schlacken und Giften
Ausgleichen – von Funktionen und Prinzipien, die nicht im Gleichgewicht sind. (Bsp. Hitze-Kälte, Aktivität-Entspannung, Bewegung-Ruhe etc.)

Durch diese Faktoren werden Gesundheit, Wohlbefinden und Langlebigkeit stark beeinflusst.

Die ayurvedische Heilkunst greift auf den gezielten Einsatz von Kräutern und Gewürzen, besondere Ernährungsrichtlinien sowie auf kunstfertige Massagen mit Ölen und Pulvern, Umschläge, und Öl-Güsse für Kopf und Körper zurück.

Die Reinigung der Körpergewebe, Harmonisierung oder Aktivierung der Körperfunktionen, Stärkung der Organe, Nähren und Kräftigen der Gewebe und eine Optimierung des Körpermilieus schaffen die Basis zur Selbstheilung.

Ayurveda gilt in Indien bis heute als sehr hoch geschätzte Heil- und Lebensweise, da er nicht allein Hilfe gegen Krankheit bietet, sondern seine Prioritäten vor allem bei der Gesund-Erhaltung des Menschen setzt.

Hier wird unterschieden nach physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekten, die für die menschliche Gesundheit wichtig sind. Eine den Ayurveda kennzeichnende Methode ist die Bestimmung des Konstitutionstyps nach der Lehre der Tridosha.

Die in jedem Organismus vorhandenen Doshas sind:

Vata (Bewegung, Luft, Wind) trocken, kühl
Pitta (Feuer, Wasser, Umwandlung) heiß, flüssig
Kapha (Wasser, Erde, Struktur) kalt, ölig, träge, fest

In einem gesunden Organismus befinden sich diese Merkmale im Gleichgewicht. Wird dieses Gleichgewicht durch äußere Einflüsse gestört, so wirkt sich diese Disharmonie zunächst auf die Befindlichkeit, nach anhaltender Irritation auch auf die Gesundheit aus.

Zum leichteren Verständnis folgen einige stark vereinfachte Erklärungsbeispiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Vata (V), Pitta (P) und Kapha (K) sind unterschiedlich im Körper angeordnet. Vereinfacht dargestellt befindet sich Vata (spr. Wata) beispielsweise im Verdauungstrakt (Bewegung) und ganz besonders im Dickdarm (trocken). Hier wird der Nahrungsbrei eingedickt, „ausgetrocknet“ (Wind). Vata beeinflusst jedoch auch unser Nervensystem oder den Blutkreislauf (Bewegung). Bei einem Zuviel an äußerer Bewegung (z.B. Reisen) reagiert die Verdauung, entsprechend einem Zuviel an Vata, mit Verstopfung – zu trocken. Der Körper stoppt die Bewegung und versucht so einen Ausgleich herzustellen. Ein weiteres Beispiel: Ein andauernder Nervenreiz, wie z.B. Lärm kann das Nervensystem überlasten (zuviel Bewegung), so kann es zu Schlafstörungen kommen.

Pitta ist nötig für die Verstoffwechselung, besonders im Magen und im Dünndarm. Hier sind Feuer und Wasser nötig um den Speisebrei umzuwandeln und Nährstoffe herauszulösen. Pitta ist in gewissem Maß aber auch im Blut, Wärme wird im Körper verteilt. Dort, wo der Magen ist, befindet sich auch ein „Nervenbündel“, der Solarplexus oder Sonnengeflecht, welches u.a. den Wärmehaushalt reguliert. Befindet sich zu viel Hitze im System, z.B. durch zu langes Sonnenbaden, innerlich „aufreibende“ Sorgen (Reibung=Hitze) oder erhitzende Nahrungsmittel wie Tomaten oder Chili-Gerichte, so kann es zu einer Pittastörung kommen. Diese äußert sich bspw. als Sodbrennen, best. Hautirritationen (bei zu viel Hitze im Blut) oder in schnell hochbrausenden Emotionen. Man sagt, jemand ist „hitzig“ wenn er/sie übereilte Entscheidungen trifft.

Kapha (spr. Kappha-nicht Kaffa) kann durch die Wirkung der Trägheit sehr gut ein Zuviel an Bewegung ausgleichen. Auch wirkt es kühlend auf Pitta. Eine Kaphasstörung wird bei entspr. Veranlagung z.B. durch zu wenig Bewegung verursacht. Der Mensch wird träge. Menschen mit viel Kapha sind oft kräftig gebaut (Struktur) oder nehmen leicht zu. Durch Trägheit sammelt sich leicht Fett an. Dem kann, vereinfacht gesagt, durch erhitzende Nahrungsmittel (scharf, verbrennt Fett) (P) und viel Bewegung (V) begegnet werden.
Ein anderes Beispiel: Menschen mit einer Kapha-Veranlagung, die sich mental auswirkt, sind weniger flexibel im Geist, d.h. es dauert länger, bis sie etwas verstandesmäßig erfassen. Wenn sie es jedoch verstanden haben, dann vergessen sie es nie wieder! Es ist dann quasi „fest in der Struktur verankert“.

Die drei Doshas sind im Menschen in unterschiedlicher Ausprägung veranlagt. Meist herrscht ein Dosha, oft sogar zwei Doshas vor. Hieraus ergibt sich der Konstitutionstyp, der an best. Verhaltensweisen oder Vorlieben, am Körperbau, den Gewohnheiten oder häufig wiederkehrenden Störungen, bzw. Krankheiten bestimmbar ist. Typisch für Vata ist bspw. ein leichtes Verstehen und Schlussfolgern, schnelles Frieren, leichter Körperbau, gute Beweglichkeit. Pitta-Typen sind impulsiv und schnell zu begeistern, können Hitze nicht gut vertragen, haben leicht reizbare Haut und sind recht entscheidungsfreudig. Kapha hingegen ist gutmütig und schwer aus der Ruhe zu bringen, diese Menschen haben leicht ölige Haut, frieren nicht so schnell und sind recht stabil und auch beständig.

In der ayurvedischen Heil- und Lebenskunst ist es das Ziel, die Doshas im Gleichgewicht zu halten, bzw. eine Harmonie zu schaffen, wo keine besteht. Unser Körper versucht immer durch seine Selbstregulierungsmaßnahmen einen Ausgleich herzustellen. Hierbei wird er durch ayurvedische Methoden unterstützt.
Dies können sein: Massagen unter Verwendung medizinierter ayurvedischer Öle, angemessene Ernährung bzw. Nahrungsergänzung mit Kräuterpräparaten oder ein entsprechendes Bewegungs- bzw. Reinigungsprogramm.

Der Ayurveda ist schätzungsweise 5000 Jahre alt und entwickelte sich parallel zu Kalari Chikitza. Auch seine frühe Geschichte ist heute nicht mehr eindeutig nachvollziehbar. Es ist jedoch eine umfangreiche Sammlung an Herstellungsverfahren von Kräuterauszügen, Ölen, Pasten oder Pulvern und vieles mehr überliefert. Ebenso greifen wir auf reiches Wissen über verschiedenste Behandlungsmethoden und Ernährungs- und Lebensempfehlungen zurück.

Dazu hier ein paar sehr einfache Beispiele:

Unser Körper wird durch Lebensmittel, Sauerstoff und Licht ernährt. Durch alle Körperöffnungen, wie Ohren, Mund, After oder auch Hautporen geht Bewegung, d.h. in gewisser Weise Reibung, die diese Öffnungen beansprucht. Daher brauchen auch sie Pflege und Nahrung um geschmeidig und leistungsfähig zu bleiben. Eine Empfehlung des Ayurveda ist es, alle Körperöffnungen regelmäßig zu reinigen und zu nähren (bspw. mit ausgesuchten Ölen)

Um gut vorverdauen zu können und dem Körper Gelegenheit zu geben, die Nahrung, die ja für ihn bestimmt ist, auch angemessen aufnehmen zu können, sollten wir in Ruhe, im Sitzen und ohne störende Faktoren essen, gut kauen und nach der Mahlzeit noch ein paar Minuten lang sitzen bleiben, bevor wir uns wieder anderen Dingen zuwenden.
Sogenannte Zwischenmahlzeiten sind ungünstig. Wir sollten warten, bis eine Mahlzeit vollständig verdaut und der Magen wieder leer ist. Erst wenn wir wieder richtig Hunger haben, ist die Verdauungskraft stark genug, um die nächste Mahlzeit auch gut aufzuschließen und die Nährstoffe dem Körper zuzuführen. Ist dies nicht möglich, weil die Verdauungskraft zu schwach, oder ein begonnener Verdauungsprozess noch nicht beendet ist, bilden sich Verdauungsschlacken, die sich im Unterhautgewebe absetzen.
Menschen mit guter Verdauung sind schlank.
Kaltes Trinken vor dem Essen löscht das Verdauungsfeuer!

Im Verlauf der Geschichte hat sich Kalari Chikitza mehr und mehr mit Ayurveda, der Lehre vom gesunden Leben, vermischt. Heutzutage werden diese alten Gesundheitsphilosophien durch wissenschaftliche Erkenntnisse erweitert und bestätigt. So ist das Kalari-Vidya, das Wissen der Kalaris, seit einigen Jahren auch in Deutschland zugänglich.

Der Kalari Ayurveda zeichnet sich vor allem dadurch aus, zwei Richtungen miteinander zu verbinden. Neben dem Wissen über die Doshas (Konstitutionstypen des Menschen) wird auch das überlieferte und bisher geheim gehaltene Wissen Marma Vidya (Beeinflussung von Energiefluss und –zentren des Körpers) und der Siddha Tradition des Agasthya Muni (Wissen über medizinische Zubereitungen von Ölen, Pulvern etc. sowie über das Marma Nadi System) aktiv genutzt.

Dieses Marma-Nadi-System hat in der Heilkunst Kalari Chikitza eine zentrale Bedeutung.


Das Marma Nadi System

Als das Nadi-System wird die Gesamtheit aller Nadis (Energiebahnen) des Körpers bezeichnet. Der Mensch hat 72000 Nadis. Eine Nadi ist quasi eine „Bahn“, durch die sich etwas bewegt. Dies kann ganz grobstofflich beispielsweise der Verdauungstrakt sein. Hier sind z.B. die Speiseröhre, der Darm oder die Harnröhre Nadis. Auch Venen oder Arterien sind Nadis, da sie Blut transportieren. Ebenso gelten alle Nervenbahnen als Nadis, da sie elektrische, bzw. biochemische Impulse weiterleiten. Wir treten dem Mikrokosmos des Körpers näher. Nach der Lehre des Dhanvantari, des Schutzheiligen des Ayurveda, besitzt das körperliche Energiesystem auch feinstoffliche Bahnen, die materiell nicht messbar sind. Auch dies sind Nadis, durch die Prana (Lebensenergie) fließt. Sie durchströmen den gesamten Körper und verzweigen sich mehr und mehr bis in die Peripherie hinein und über die Körpergrenzen hinaus. Es ist spürbar, wenn den Körper Prana durchströmt, und wird oft als Kribbeln oder als sich angenehm ausbreitende Wärme wahrgenommen.

Zum Nadisystem gehören auch die Chakra (Energiezentren), die Aura (feinstoffliche Hülle des Körpers, Ausstrahlung) und die Kundalini (extrem hohe Energiereserve im Becken).

Auf den großen Energiebahnen befinden sich besonders sensible Punkte, die Marmapunkte. Hier ist der Körper in seinen Funktionen mehr gefährdet als anderswo. Die grobe Verletzung eines Marmapunktes hat einen bleibenden Schaden zur Folge. Die Energie ist dann blockiert, was die Funktion, bzw. Beweglichkeit eines Organs oder der Extremitäten einschränken kann oder Schmerzen verursacht. Der Körper hat bei einer solchen Verletzung nur eingeschränkt Selbstregulierungskräfte, die zu einer vollständigen Heilung führen. Wird also nicht regulierend eingegriffen, können bei schwierigen Verletzungen der Marma Punkte Organausfälle, Lähmungen, chronische Leiden oder sogar der Tod eintreten. Konzentrationen von Marmapunkten findet man beispielsweise an allen Gelenken, der Wirbelsäule, dem Steißbein und dem Solarplexus. Auch sind die Fontanellen, der Kehlkopf oder das Herz Marmapunkte.

Die Betrachtung des menschlichen Körpers über das Marma-Nadi-System ist Teil der ganzheitlichen Lehre des Kalari Chikitza.

Ziel des Kalari Chikitza ist es, die Nadis und Marmas frei von Blockierungen zu halten, damit Prana ungehindert den gesamten Körper durchströmt. Dies wirkt sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus.

Eine Blockierung ist wahrzunehmen durch eingeschränkte Beweglichkeit, Schmerzen, Funktionsstörungen, Unwohlsein. Auch Unausgeglichenheit, anhaltende Schwäche, Abgespanntheit, ständige Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen, Trägheit, Lustlosigkeit, Hautirritationen, Hitzewallungen, übermäßiges Frieren oder unangemessene Emotionsausbrüche sind Gründe für Maßnahmen des Kalari Ayurveda.

Da der Ayurveda in Indien gewachsen ist, sind natürlich auch die überlieferten Empfehlungen für Nahrung, Gewürze oder auch nahrungsergänzende Mittel sowie Öle zunächst Originalrezepte nach indischen Gesichtspunkten und indischen Anforderungen. Da wir uns hier jedoch in einem anderen Lebensraum befinden, mit anderen Witterungsbedingungen und eigenen kulturell bedingten Lebensgewohnheiten, ist es für uns sinnvoll, mit der Lehre des Ayurveda einen eigenen Umgang zu finden. Unsere Körper sind zwar in ihren Grundzügen alle gleich, jedoch haben wir in unserer direkten Umwelt ebenfalls eine Fülle an Kräutern, Wurzeln, Früchten etc. so dass es nicht schwer ist, darauf zurückzugreifen. Die ayurvedische Lehre ist durchaus übertragbar. Unsere Flora neu kennenzulernen und auf ihre Bestandteile und Botschaften nach ayurvedischen Gesichtspunkten hin zu untersuchen, ist für uns ein neues Forschungsfeld. Viele neue Produkte sind bereits entstanden (www.midgard-kalari.de) und werden von uns verwendet. So entsteht ein neuer Zweig des Ayurveda im germanischen Kulturkreis, der zu uns passt.


Ayurveda im Westen

von Markus Ludwig (www.midgard-kalari.de)

Mit dem Einzug des Ayurveda in den Westen entstand ein neuer Zweig des Ayurveda. Der Wellness Bereich. Diesen gab es, so wie er in der heutigen Form existiert, ursprünglich nicht.

Aus dem Prinzip der harmonisierenden Behandlung der Doshas wurde das Prinzip der sanften Behandlung des Menschen. Wer die Ayurveda Medizin in Reinform erfahren hat, der weiß, dass harmonisierende Maßnahmen im therapeutischen Sinne manchmal alles andere als sanft sind.

Die indische Bevölkerung war über Jahrtausende auf die Effektivität der Ayurveda Medizin angewiesen. Erst durch die Bedürfnisse des westlichen Kulturkreises wurden die angenehmen und sanften Dinge aus dem Komplex „Ayurveda“ herausgelöst und als „der Ayurveda“ im Westen etabliert. In jeder Zeitschrift findet sich heute ein Artikel über ayurvedisches Kochen oder ein Bild von einer hübschen Frau, die einen Stirnguss bekommt. Von Erbrechen bspw. (aus der Pancha Karma Therapie) keine Spur. Auch wenn die Wichtigkeit des Wellness Ayurveda für unseren Kulturkreis nicht zu unterschätzen ist, so ist es doch von außerordentlicher Bedeutung, dass die Authentizität dieser Heilkunst bewahrt bleibt. Andernfalls gehen die Jahrtausende alten Erfahrungen dieser „Wissenschaft des Lebens“ verloren. Das bedeutet nicht, dass wir indisch leben sollen. Die ayurvedischen Prinzipien sind von der Art, dass sie sich auf jeden Menschen, in jeder Epoche und in jedem Kulturkreis anwenden lassen.

Bei der Anpassung der traditionellen Behandlungstechniken an unsere Umstände, sollten wir aber verantwortungsvoll vorgehen. Denn nur wenn die Veränderungen nach ayurvedischen Prinzipien geschehen, erhalten wir uns die Essenz und damit die Wirksamkeit dieses ganzheitlichen Gesundheitssystems.

weiterführende Links

... Ayurveda-Angebot

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